Bewerbung für Ausbildung in Deutschland: Lebenslauf, Anschreiben & Zeugnisse

Wer sich um eine Ausbildung in Deutschland bewirbt, benötigt in der Regel mehr als nur einen Lebenslauf. Ausbildungsbetriebe erwarten häufig ein Anschreiben, einen übersichtlichen tabellarischen Lebenslauf und Schulzeugnisse. Für internationale Bewerberinnen und Bewerber kommt eine weitere Frage hinzu: Müssen ausländische Zeugnisse übersetzt oder sogar beglaubigt übersetzt werden?

Schnellantwort: Zu einer typischen Ausbildungsbewerbung gehören Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse. Das Anschreiben sollte individuell auf Ausbildungsberuf und Unternehmen zugeschnitten sein. Im Lebenslauf sollten Schulbildung, Praktika, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und weitere relevante Fähigkeiten übersichtlich dargestellt werden. Ausländische Zeugnisse sollten für den Ausbildungsbetrieb verständlich sein; ob dafür eine einfache oder beglaubigte Übersetzung benötigt wird, hängt vom konkreten Empfänger und Verwendungszweck ab.

Welche Unterlagen gehören zu einer Ausbildungsbewerbung?

Welche Dokumente ein Ausbildungsbetrieb verlangt, steht häufig direkt in der Stellenausschreibung beziehungsweise im Bewerbungsportal.

Typischerweise gehören zu einer vollständigen Bewerbung:

  • Anschreiben,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Schulzeugnisse,
  • gegebenenfalls Praktikumsnachweise,
  • gegebenenfalls Arbeitszeugnisse,
  • Sprachzertifikate,
  • weitere relevante Bescheinigungen und
  • gegebenenfalls eine Übersetzung ausländischer Dokumente.

Zusätzliche Dokumente sollten insbesondere dann beigefügt werden, wenn sie für den gewünschten Ausbildungsberuf relevant sind.

Was ist bei einer Ausbildungsbewerbung aus dem Ausland besonders wichtig?

Internationale Bewerberinnen und Bewerber sollten darauf achten, dass ein deutscher Ausbildungsbetrieb ihren bisherigen Bildungsweg möglichst leicht nachvollziehen kann.

Dabei helfen insbesondere:

  • ein klar strukturierter Lebenslauf,
  • verständliche Bezeichnungen der ausländischen Schulabschlüsse,
  • Angabe der tatsächlichen Sprachkenntnisse,
  • gut lesbare Zeugnisse,
  • gegebenenfalls deutsche oder englische Übersetzungen und
  • eine kurze Erklärung besonders wichtiger ausländischer Qualifikationen.

Ein ausländischer Abschluss sollte dabei nicht eigenständig als „deutscher Realschulabschluss“, „Abitur“ oder anderer deutscher Abschluss bezeichnet werden, solange keine entsprechende offizielle Gleichstellung vorliegt.

Das Anschreiben für eine Ausbildung

Das Anschreiben gibt dem Ausbildungsbetrieb einen ersten persönlichen Eindruck.

Es sollte insbesondere deutlich machen:

  • für welche Ausbildungsstelle Sie sich bewerben,
  • warum Sie diesen Beruf erlernen möchten,
  • warum Sie sich bei diesem Unternehmen bewerben,
  • welche Stärken zum Ausbildungsberuf passen,
  • welche praktischen Erfahrungen Sie bereits gesammelt haben und
  • warum Sie für die Ausbildungsstelle geeignet sind.

Das Anschreiben sollte nicht als identischer Standardtext an viele Unternehmen geschickt werden.

Je konkreter die Verbindung zwischen Ihren Erfahrungen, Ihren Stärken und der ausgeschriebenen Ausbildungsstelle ist, desto verständlicher wird Ihre Motivation.

Wie beginnt man ein Anschreiben für eine Ausbildung?

Wenn in der Stellenanzeige eine konkrete Ansprechperson genannt wird, sollte diese möglichst persönlich angesprochen werden.

Der Einstieg sollte direkt zum Unternehmen und zur Ausbildung führen.

Statt lediglich zu schreiben, dass Sie „hiermit eine Bewerbung senden“, können Sie beispielsweise erklären:

  • was Sie an dem Beruf interessiert,
  • wie Sie auf den Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden sind,
  • welche praktische Erfahrung Sie bereits mit dem Tätigkeitsfeld haben oder
  • warum gerade dieses Unternehmen zu Ihrem Ausbildungsziel passt.

Welche Stärken sollte ich im Anschreiben nennen?

Die genannten Stärken sollten zum jeweiligen Beruf passen und möglichst mit einem konkreten Beispiel verbunden werden.

Je nach Ausbildungsberuf können beispielsweise relevant sein:

  • Zuverlässigkeit,
  • Sorgfalt,
  • handwerkliches Geschick,
  • technisches Verständnis,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Teamfähigkeit,
  • Organisation,
  • mathematisches Verständnis oder
  • Interesse am Umgang mit Menschen.

Statt lediglich „Ich bin teamfähig“ zu schreiben, ist ein konkreter Bezug besser, beispielsweise zu einem Praktikum, Nebenjob, Schulprojekt, Sportverein oder ehrenamtlichen Engagement.

Sollte jedes Unternehmen ein eigenes Anschreiben bekommen?

Ja, das Anschreiben sollte auf die jeweilige Ausbildungsstelle zugeschnitten werden.

Viele grundlegende Informationen können gleich bleiben. Motivation, Unternehmensbezug und besonders relevante Fähigkeiten sollten jedoch an die konkrete Stelle angepasst werden.

Prüfen Sie deshalb vor jeder Bewerbung:

  • Welche Aufgaben nennt die Stellenanzeige?
  • Welche Eigenschaften erwartet der Betrieb?
  • Welche meiner Erfahrungen passen besonders gut dazu?
  • Warum möchte ich gerade dort meine Ausbildung machen?

Wie sieht ein Lebenslauf für eine Ausbildung aus?

Der Lebenslauf wird in Deutschland üblicherweise übersichtlich und tabellarisch aufgebaut.

Für internationale Ausbildungsbewerber können insbesondere folgende Bereiche sinnvoll sein:

  • persönliche Kontaktdaten,
  • Schulbildung,
  • gegebenenfalls Studium oder bisherige Ausbildung,
  • Praktika,
  • Berufserfahrung und Nebenjobs,
  • Sprachkenntnisse,
  • Computer- und Fachkenntnisse,
  • weitere Qualifikationen und
  • gegebenenfalls relevante Interessen oder ehrenamtliche Tätigkeiten.

Der Lebenslauf sollte schnell erkennen lassen, welche Erfahrungen und Kenntnisse für die gewünschte Ausbildung relevant sind.

Wie lang sollte der Lebenslauf sein?

Für eine Ausbildungsbewerbung ist ein kompakter Lebenslauf sinnvoll.

Bei jungen Bewerberinnen und Bewerbern reicht häufig eine Seite. Wenn bereits mehrere relevante Praktika, Tätigkeiten oder Bildungsabschnitte vorhanden sind, können auch zwei Seiten sinnvoll sein.

Wichtiger als eine starre Seitenzahl ist eine klare und übersichtliche Darstellung.

Welche persönlichen Daten gehören in den Lebenslauf?

Wichtig sind insbesondere:

  • Vor- und Nachname,
  • Adresse beziehungsweise aktueller Wohnort,
  • Telefonnummer und
  • seriöse E-Mail-Adresse.

Weitere persönliche Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie für die Bewerbung sinnvoll beziehungsweise gewünscht sind.

Muss ein Bewerbungsfoto in den Lebenslauf?

Nein.

Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland nicht verpflichtend.

Es wird in verschiedenen Branchen weiterhin freiwillig verwendet. Wer ein Foto mitsendet, sollte ein professionelles und aktuelles Bild verwenden.

Eine Bewerbung darf aber grundsätzlich auch ohne Bewerbungsfoto erstellt werden.

Wie gebe ich meinen ausländischen Schulabschluss im Lebenslauf an?

Der Abschluss sollte möglichst so bezeichnet werden, dass die ursprüngliche Qualifikation korrekt dargestellt wird.

Sinnvoll ist beispielsweise:

  • offizielle beziehungsweise übersetzte Abschlussbezeichnung,
  • Name der Schule,
  • Ort und Land,
  • Zeitraum des Schulbesuchs und
  • Abschlussjahr.

Wenn bereits eine offizielle deutsche Anerkennungsbescheinigung vorhanden ist, kann die festgestellte deutsche Gleichstellung zusätzlich genannt werden.

Ohne Anerkennungsbescheid sollte eine deutsche Gleichwertigkeit nicht eigenständig behauptet werden.

Wie gebe ich meine Deutschkenntnisse im Lebenslauf an?

Sprachkenntnisse sollten möglichst realistisch und nachvollziehbar angegeben werden.

Bei Deutsch und anderen Sprachen kann beispielsweise das Niveau des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens verwendet werden:

  • A1 oder A2,
  • B1 oder B2,
  • C1 oder C2.

Wenn ein anerkanntes Sprachzertifikat vorhanden ist, kann dieses zusätzlich angegeben werden.

Die Angabe sollte den tatsächlichen Sprachkenntnissen entsprechen, da diese spätestens im Vorstellungsgespräch beziehungsweise im Ausbildungsalltag erkennbar werden.

Wie gebe ich Praktika und Berufserfahrung an?

Praktische Erfahrungen sind für Ausbildungsbewerbungen besonders wertvoll.

Im Lebenslauf sollten bei relevanten Praktika oder Tätigkeiten möglichst genannt werden:

  • Zeitraum,
  • Unternehmen beziehungsweise Organisation,
  • Ort,
  • Tätigkeit und
  • einige zentrale Aufgaben.

Auch Praktika aus dem Ausland können relevant sein.

Falls ein Praktikums- oder Arbeitszeugnis in einer Fremdsprache vorliegt, kann eine Übersetzung hilfreich sein, damit der Ausbildungsbetrieb die Inhalte nachvollziehen kann.

Welche Zeugnisse gehören in die Ausbildungsbewerbung?

Schulzeugnisse gehören zu den typischen Anlagen einer Ausbildungsbewerbung.

Je nach Situation können insbesondere relevant sein:

  • Schulabschlusszeugnis,
  • aktuelles beziehungsweise letztes Schulzeugnis,
  • gegebenenfalls weitere aktuelle Schulzeugnisse,
  • Praktikumszeugnisse,
  • Arbeitszeugnisse,
  • Sprachzertifikate und
  • weitere berufsbezogene Nachweise.

Welche Dokumente tatsächlich verlangt werden, ergibt sich aus der Stellenanzeige beziehungsweise den Vorgaben des Unternehmens.

Sollte ich Originalzeugnisse verschicken?

Für eine normale Ausbildungsbewerbung werden üblicherweise Kopien beziehungsweise digitale Scans verwendet.

Originaldokumente sollten nicht ohne ausdrückliche Notwendigkeit per Post an Ausbildungsbetriebe versendet werden.

Wenn später Originale oder bestimmte beglaubigte Kopien benötigt werden, kann der Betrieb beziehungsweise die zuständige Stelle dies ausdrücklich verlangen.

Müssen ausländische Zeugnisse übersetzt werden?

Eine Übersetzung kann sehr sinnvoll sein, wenn der Ausbildungsbetrieb die Sprache des Zeugnisses nicht versteht.

Das offizielle Bundesportal für internationale Fachkräfte empfiehlt, ausländische Zeugnisse rechtzeitig ins Deutsche oder Englische übersetzen zu lassen, damit Unternehmen die Qualifikationen nachvollziehen können.

Ob tatsächlich eine Übersetzung erforderlich ist, sollte jedoch mit Blick auf die konkrete Bewerbung entschieden werden.

Muss die Übersetzung für eine Ausbildungsbewerbung beglaubigt sein?

Nicht automatisch.

Für die normale Bewerbung bei einem privaten Ausbildungsbetrieb kann eine verständliche Übersetzung ausreichend sein, wenn der Arbeitgeber keine besondere Form verlangt.

Eine entsprechend bestätigte beziehungsweise beglaubigte Übersetzung kann dagegen erforderlich werden, wenn die Dokumente beispielsweise für:

  • eine Zeugnisanerkennungsstelle,
  • eine schulische Ausbildung,
  • eine Behörde oder
  • ein anderes formelles Verfahren

verwendet werden.

Deshalb sollte vor der Beauftragung geklärt werden, wer das Dokument erhält und welche Form dort verlangt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Zeugnisübersetzung und Zeugnisanerkennung?

Diese beiden Vorgänge sollten nicht verwechselt werden.

Zeugnisübersetzung

Der Inhalt eines ausländischen Zeugnisses wird in eine andere Sprache übertragen.

Zeugnisanerkennung

Eine zuständige Stelle prüft, welchem deutschen Bildungsabschluss der ausländische Abschluss entspricht.

Eine Übersetzung entscheidet deshalb nicht darüber, ob ein ausländischer Schulabschluss einem deutschen Hauptschulabschluss, Mittleren Bildungsabschluss oder Abitur entspricht.

Wie werden ausländische Noten in der Übersetzung behandelt?

Die im Ausgangsdokument vorhandenen Noten werden in einer Übersetzung grundsätzlich entsprechend wiedergegeben.

Eine Übersetzerin beziehungsweise ein Übersetzer sollte nicht eigenständig festlegen, welcher deutschen Note eine ausländische Note entspricht.

Eine solche Bewertung oder Umrechnung ist Aufgabe der dafür zuständigen Institution.

Was ist bei Zeugnissen in arabischer oder anderer nichtlateinischer Schrift wichtig?

Bei Dokumenten in nichtlateinischen Schriftsystemen sollte besonders auf die Schreibweise von Namen geachtet werden.

Das betrifft beispielsweise Zeugnisse in:

  • arabischer Schrift,
  • persischer Schrift,
  • kyrillischer Schrift,
  • griechischer Schrift,
  • chinesischer Schrift oder
  • anderen Schriftsystemen.

Wenn der Name bereits im Reisepass oder Aufenthaltstitel in lateinischer Schrift geschrieben ist, sollte diese Schreibweise bei der Übersetzungsanfrage möglichst angegeben werden.

Auf Deutsch oder Englisch bewerben?

Die Sprache der Stellenanzeige ist eine wichtige Orientierung.

Wenn eine Ausbildungsstelle auf Deutsch ausgeschrieben ist und keine andere Bewerbungssprache genannt wird, ist eine deutsche Bewerbung in der Regel die naheliegende Wahl.

Bei international ausgerichteten Unternehmen können teilweise auch englische Bewerbungen akzeptiert werden.

Im Zweifel sollte direkt beim Unternehmen nachgefragt werden.

Wie verschickt man eine Ausbildungsbewerbung?

Heute werden Bewerbungen häufig:

  • über ein Online-Bewerbungsportal oder
  • per E-Mail

eingereicht.

Welche Bewerbungsform gewünscht ist, sollte der Stellenanzeige entnommen werden.

Wenn das Unternehmen ein Online-Portal bereitstellt, sollten die dort vorgegebenen Felder und Dateiformate verwendet werden.

Ausbildungsbewerbung per E-Mail

Bei einer E-Mail-Bewerbung sollte die Nachricht selbst kurz und professionell formuliert sein.

Wichtig sind beispielsweise:

  • aussagekräftige Betreffzeile,
  • korrekte Ansprechperson,
  • kurzer Hinweis auf die Bewerbung im Anhang,
  • seriöse E-Mail-Adresse und
  • vollständige Bewerbungsunterlagen.

Dokumente sollten üblicherweise als PDF übermittelt werden, damit Formatierungen beim Empfänger erhalten bleiben.

Eine PDF oder mehrere Dateien?

Bei einer Bewerbung per E-Mail kann es sinnvoll sein, Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen übersichtlich in einer PDF-Datei zusammenzufassen.

Bei einem Online-Bewerbungsportal werden Dokumente dagegen häufig einzeln hochgeladen.

Entscheidend sind immer die technischen Vorgaben des jeweiligen Unternehmens.

Wie sollten Bewerbungsdateien heißen?

Dateinamen sollten eindeutig und professionell sein.

Statt:

bewerbung_neu_final2.pdf

ist beispielsweise eine klare Bezeichnung sinnvoll:

Bewerbung-Vorname-Nachname-Ausbildung.pdf

Bei einzelnen Anlagen können entsprechend Bezeichnungen wie „Lebenslauf“, „Schulzeugnis“ oder „Sprachzertifikat“ verwendet werden.

Muss das Anschreiben perfekt Deutsch sein?

Das Anschreiben sollte sprachlich sorgfältig vorbereitet werden.

Rechtschreib- und Grammatikfehler können den Gesamteindruck verschlechtern.

Internationale Bewerber sollten die Bewerbung deshalb vor dem Versand möglichst von einer sprachlich sicheren Person gegenlesen lassen.

Wichtig ist gleichzeitig, dass der Text authentisch bleibt und die angegebenen Sprachkenntnisse der Realität entsprechen.

Darf ich KI für mein Anschreiben verwenden?

Digitale Werkzeuge können beim Strukturieren oder sprachlichen Überarbeiten eines Anschreibens helfen.

Der fertige Text sollte jedoch immer individuell geprüft und angepasst werden.

Insbesondere sollte das Anschreiben:

  • zur tatsächlichen Biografie passen,
  • keine erfundenen Erfahrungen enthalten,
  • nicht für jedes Unternehmen identisch sein und
  • so formuliert sein, dass Sie die Aussagen auch im Vorstellungsgespräch erklären können.

Häufige Fehler bei Ausbildungsbewerbungen internationaler Bewerber

  • Dasselbe Anschreiben unverändert an viele Unternehmen senden.
  • Ausländische Abschlüsse eigenständig deutschen Abschlüssen gleichsetzen.
  • Sprachkenntnisse deutlich besser angeben, als sie tatsächlich sind.
  • Unvollständige Zeugnisse hochladen.
  • Fremdsprachige Zeugnisse ohne verständliche Übersetzung einreichen, obwohl der Betrieb sie nicht lesen kann.
  • Automatisch eine teure beglaubigte Übersetzung bestellen, obwohl der Arbeitgeber nur eine verständliche Übersetzung benötigt.
  • Praktika und praktische Erfahrungen im Lebenslauf vergessen.
  • Keine Verbindung zwischen eigenen Stärken und dem Ausbildungsberuf herstellen.
  • Die gewünschte Bewerbungsform des Unternehmens ignorieren.
  • Unklare Dateinamen verwenden.
  • Rechtschreibung und Grammatik nicht kontrollieren.

Was sollte ich vor dem Absenden prüfen?

  • Ist die richtige Ausbildungsstelle im Anschreiben genannt?
  • Ist der Firmenname korrekt geschrieben?
  • Ist die Ansprechperson korrekt?
  • Erklärt das Anschreiben meine Motivation?
  • Passt der Lebenslauf zur Ausbildungsstelle?
  • Sind Schulbildung und Praktika vollständig?
  • Sind meine Sprachkenntnisse korrekt angegeben?
  • Sind alle geforderten Zeugnisse vorhanden?
  • Sind fremdsprachige Dokumente für den Empfänger verständlich?
  • Sind alle PDFs lesbar?
  • Sind Dateinamen professionell?
  • Wurde die Bewerbung auf Rechtschreibfehler kontrolliert?

Welche Bewerbungsunterlagen kann StartDE übersetzen?

StartDE kann professionelle und – sofern für den konkreten Verwendungszweck erforderlich – beglaubigte Übersetzungen verschiedener Bildungs- und Bewerbungsdokumente organisieren.

Dazu können gehören:

  • Schulabschlusszeugnisse,
  • Fächer- und Notenübersichten,
  • Ausbildungszeugnisse,
  • Berufsabschlusszeugnisse,
  • Praktikumsbescheinigungen,
  • Arbeitszeugnisse,
  • Sprach- und Bildungsnachweise und
  • weitere relevante Dokumente.

Ihre Anfrage können Sie direkt über unsere Seite Dolmetschen & Übersetzungen bei StartDE übermitteln.

Express-Übersetzung für eine Ausbildungsbewerbung

Wenn eine Bewerbungsfrist kurzfristig endet, kann eine schnelle Übersetzung erforderlich sein.

StartDE kann abhängig vom konkreten Auftrag eine Express-Bearbeitung prüfen.

Je nach Dokument, Sprachkombination, Umfang und Verfügbarkeit kann eine beglaubigte Übersetzung noch am selben Tag fertiggestellt werden.

Für eine schnelle Prüfung sollten möglichst direkt übermittelt werden:

  • vollständige und gut lesbare Scans,
  • alle relevanten Vorder- und Rückseiten,
  • Ausgangssprache,
  • gewünschte Zielsprache,
  • Verwendungszweck,
  • gegebenenfalls Anforderungen des Ausbildungsbetriebs oder der zuständigen Stelle und
  • gewünschter Fertigstellungstermin.

Übersetzung als PDF für die Online-Bewerbung

Nach Fertigstellung kann zunächst eine PDF-Version beziehungsweise ein Scan der fertigen Übersetzung bereitgestellt werden.

Dies kann für E-Mail- oder Online-Bewerbungen besonders praktisch sein.

Ob eine digitale Fassung auch für ein späteres behördliches Anerkennungsverfahren ausreicht, entscheidet die jeweilige empfangende Stelle.

Physische Ausfertigung per DHL

Wenn eine physische Ausfertigung der Übersetzung benötigt wird, kann diese auf Wunsch zusätzlich per DHL versendet werden.

Bei dringenden Fällen kann abhängig vom geeigneten DHL-Service auch eine Express-Zustellung infrage kommen.

Die tatsächliche Zustellzeit richtet sich nach Versandservice und Zieladresse.

Schritt für Schritt zur Ausbildungsbewerbung in Deutschland

  1. Passende Ausbildungsstelle auswählen: Anforderungen und Aufgaben genau lesen.
  2. Unternehmen recherchieren: Informationen für ein individuelles Anschreiben sammeln.
  3. Lebenslauf erstellen: Schulbildung, Praktika, Sprachkenntnisse und relevante Erfahrungen übersichtlich darstellen.
  4. Anschreiben anpassen: Motivation und passende Stärken konkret mit der Stelle verbinden.
  5. Zeugnisse auswählen: Die vom Betrieb verlangten beziehungsweise relevanten Nachweise zusammenstellen.
  6. Übersetzungsbedarf prüfen: Fremdsprachige Dokumente gegebenenfalls auf Deutsch oder Englisch übersetzen lassen.
  7. Bewerbungsform beachten: Online-Portal, E-Mail oder eine andere ausdrücklich verlangte Form verwenden.
  8. Unterlagen kontrollieren: Rechtschreibung, Vollständigkeit und Lesbarkeit prüfen.
  9. Bewerbung absenden: Alle Dateien noch einmal auf Richtigkeit kontrollieren.
  10. Auf Gespräch vorbereiten: Motivation, Lebenslauf und eigene Erfahrungen sicher erklären können.

Fazit: Gute Ausbildungsbewerbungen sind individuell und verständlich

Eine erfolgreiche Bewerbung für eine Ausbildung besteht normalerweise aus einem individuellen Anschreiben, einem übersichtlichen Lebenslauf und den relevanten Zeugnissen.

Für internationale Bewerberinnen und Bewerber ist besonders wichtig, den bisherigen Bildungsweg verständlich darzustellen. Ausländische Schulabschlüsse sollten korrekt bezeichnet und nicht ohne offizielle Grundlage deutschen Abschlüssen gleichgesetzt werden.

Fremdsprachige Zeugnisse können für die Bewerbung ins Deutsche oder Englische übersetzt werden, damit der Ausbildungsbetrieb die Qualifikationen nachvollziehen kann. Eine beglaubigte Übersetzung ist für eine normale Bewerbung jedoch nicht automatisch erforderlich. Entscheidend ist immer, welche Form der jeweilige Ausbildungsbetrieb beziehungsweise eine später beteiligte Behörde verlangt.

Sie benötigen eine professionelle oder beglaubigte Übersetzung Ihrer Zeugnisse für eine Ausbildungsbewerbung? Übermitteln Sie StartDE Ihre vollständigen Dokumente zusammen mit Ausgangssprache, Zielsprache und Verwendungszweck über unsere Seite professionelle und beglaubigte Übersetzungen bei StartDE.

Häufige Fragen zur Bewerbung für eine Ausbildung in Deutschland

Welche Unterlagen brauche ich für eine Ausbildungsbewerbung?

In der Regel Anschreiben, tabellarischen Lebenslauf und Schulzeugnisse. Je nach Ausbildungsbetrieb können zusätzlich Praktikumsnachweise, Sprachzertifikate oder andere Bescheinigungen verlangt werden. Bundesagentur für Arbeit

 

Das Anschreiben sollte zumindest individuell an Unternehmen und Ausbildungsstelle angepasst werden. Die Bundesagentur empfiehlt ausdrücklich eine passgenaue Bewerbung statt eines unveränderten Standardanschreibens. Bundesagentur für Arbeit

 

Nein. Ein Bewerbungsfoto ist freiwillig. Es wird in einigen Branchen weiterhin verwendet, ist aber keine Pflicht. Bundesagentur für Arbeit

Er sollte kompakt und übersichtlich sein. Bei jungen Bewerbern reicht häufig eine Seite; bei mehreren relevanten Erfahrungen können auch zwei Seiten sinnvoll sein. Make it in Germany empfiehlt grundsätzlich höchstens zwei Seiten. Make it in Germany

Für internationale Bewerbungen empfiehlt Make it in Germany, Zeugnisse ins Deutsche oder Englische übersetzen zu lassen, damit Unternehmen die Qualifikationen verstehen können. Ob dies im konkreten Fall zwingend verlangt wird, entscheidet der Ausbildungsbetrieb. Make it in Germany

Nicht automatisch. Für eine normale Bewerbung kann der Ausbildungsbetrieb eine andere Form akzeptieren. Bei Behörden oder formalen Anerkennungsverfahren können strengere Anforderungen gelten.

Orientieren Sie sich an der Sprache der Stellenanzeige. Bei einer deutschsprachigen Ausbildungsanzeige ist eine deutsche Bewerbung in der Regel naheliegend; internationale Unternehmen können auch andere Sprachen zulassen. Make it in Germany

Ja, wenn das Unternehmen diesen Bewerbungsweg anbietet. Viele Bewerbungen werden heute per E-Mail oder über Online-Portale eingereicht. Die Vorgaben in der Stellenanzeige haben Vorrang. Make it in Germany

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